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Walpurgisnacht

Walpurgisnacht

Hexen und Druden treiben in der Nacht zum 1. Mai ihr Unwesen. Diese Nacht wird auch Walpurgisnacht genannt. An diese Erzählung wird jedoch lange nicht mehr geglaubt. Die Hexen wollten den Einzug des Frühlings verhindern. Nach der Überlieferung wurden Hexenfeuer zur Vertreibung der letzten Winterdämonen entzündet. Es wurde geweihtes Salz auf die Türschwelle gestreut und junge Burschen zogen peitschenknallend durch die Straßen. Besen wurden mit dem Reisig nach oben aufgestellt. Kreuzdornzweige brachte man über Fenstern und Türen des Wohnhauses und dem Stall an. Die Kinder kreuzten ihre Socken übereinander.

All dies sollte der Dämonen- und Hexenabwehr dienen. Nach heutigem Brauch heißt die Walpurgisnacht auch "Freinacht". In dieser Nacht ist allerlei Unsinn erlaubt.

Bekannte Streiche dürften das Aushängen der Gartentüren, Türenverriegeln und das Verstecken von frei herumstehenden Geräten und Maschinen sein.

Aber nach wie vor wird die Freinacht für derbe Scherze missbraucht. So werden in offene Fenster Gartenschläuche gelegt und das Wasser aufgedreht. An ähnlich dummen Einfällen mangelt es manchen nicht. Schade ist nur, dass durch diese Art des Unsinns der Brauch der Walpurgisnacht gänzlich entfremdet wird.



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