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Kirchweih

Kirchweih

Bis ins Jahr 1868 war die Kirchweih in jedem Dorf ein individuelles Kirchenfest. Die Kirchweih wurde jeweils am Jahrestag einer Kirchenweihe oder am Namensfest des Kirchenpatrons abgehalten.
Ganz im Gegensatz zum übrigen Bayern haben sich bis heute im Fränkischen und in der Oberpfalz die unterschiedlichen Kirchweihtermine gehalten.
Im restlichen Bayern wurde das Kirchweihfest einheitlich auf den dritten Sonntag im Oktober festgelegt.

In Altbayern wird die Kirchweih auch als "Kirta" bezeichnet. In der Oberpfalz und in Franken ist es die "Kirwa".

In Bauerskreisen freut man sich allgemein auf die Kirchweih, denn dann sind meist die gröbsten Arbeiten auf den Feldern erledigt und es beginnt ein gemeinsames Danken und Feiern. Dazu werden Gänse und Enten geschlachtet und die beliebten Kirchweihnudeln, auch als "Ausgezogene" oder "Kücherl" bekannt herausgebacken.

Leider ist in Bayern kaum mehr etwas von dieser, ursprünglich höchsten Feierlichkeit im Herbst, übriggeblieben. Nur noch in wenigen bayerischen Gemeinden werden sogenannte "Kirta-Märkte", mit Ständen und Buden rund um die Kirche, abgehalten.

Vergessen wurde auch die "Kirchweih-Hutschn". Dabei handelt es sich um eine breites Brett, das an langen Ketten in der Scheune aufgehängt wurde. Auf der Schaukel nahmen junge Mädel Platz. Links und rechts an den Ketten standen die Burschen, die die Schaukel in Bewegung brachten.
Dieser Brauch scheint jedoch neuerdings wiederbelebt zu werden. In einigen bayerischen Gemeinden werden wieder Kirchweih-Hutschn veranstaltet.
Auch der bei der Jugend beliebte Kirchweih-Tanz, erfreut sich einer Wiederbelebung.



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